In diesem FAQ finden Sie vertiefende Informationen zu unserer Arbeitsweise, unseren Dienstleistungen und unserer Haltung zu Sicherheit, Verantwortung und Zusammenarbeit.
Nutzen Sie das Inhaltsverzeichnis, um gezielt zu dem Bereich zu springen, der für Sie relevant ist.
Weil Standardpakete Sicherheit vortäuschen, aber keine Verantwortung übernehmen. Wir analysieren jede Anfrage hinsichtlich Risiken, Abläufen, Schnittstellen und Haftungsfragen, erst danach definieren wir Personal, Material und Struktur. Das Ergebnis ist kein „Sanitätsdienst von der Stange“, sondern eine einsatzfähige Lösung, die im Ernstfall funktioniert.
Wir verstehen Sanitätsdienst nicht als isolierte Einzelleistung, sondern als integralen Bestandteil eines Gesamtsystems aus Sicherheit, Organisation und Verantwortung. Unsere Arbeit beginnt nicht erst mit dem Einsatz, sondern bereits bei Analyse, Planung und Strukturierung – und endet nicht mit dem letzten Patienten, sondern mit sauberer Nachbereitung und klaren Erkenntnissen.
Unsere besondere Stärke liegt in der Verbindung aus operativer Einsatzpraxis, Führungsunterstützung und konzeptionellem Denken. Das sorgt für Abläufe, die nicht nur auf dem Papier funktionieren, sondern auch unter realen Einsatzbedingungen belastbar bleiben vor, während und nach dem Einsatz.
Ein wesentlicher Unterschied zu vielen Hilfsorganisationen oder vereinsbasierten Anbietern: Bei SchniPo arbeiten keine ehrenamtlichen Kräfte, sondern ausschließlich vergütete Mitarbeitende. Unser Personal ist haupt-, neben- oder teilberuflich im Rettungsdienst tätig. Wir legen großen Wert auf faire Arbeitsbedingungen und eine angemessene Vergütung, die der Verantwortung und Qualifikation unseres Personals entspricht.
Das schafft:
klare Verbindlichkeit
professionelle Einsatzbereitschaft
verlässliche Verfügbarkeit
und ein hohes Maß an Verantwortung gegenüber Kunden, Personal und Einsatzlage
Ehrenamtliches Engagement ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Bevölkerungsschutzes. Für unsere Einsätze setzen wir jedoch bewusst auf professionell vergütete Einsatzkräfte, um eine gleichbleibend hohe Einsatzverfügbarkeit und Verlässlichkeit sicherzustellen.
Eine langfristige Zusammenarbeit mit SchniPo schafft Planungssicherheit, Verlässlichkeit und echte Mehrwerte, die über einzelne Einsätze hinausgehen.
Langfristige Kunden profitieren unter anderem von:
Wiederkehrenden Einsatz- und Betreuungskonzepten Statt bei jeder Anfrage neu zu beginnen, greifen wir auf bewährte Strukturen zurück, die kontinuierlich weiterentwickelt werden.
Besserer Vorbereitung durch Erfahrungswerte Erkenntnisse aus vorherigen Einsätzen fließen direkt in die Planung ein – Risiken werden früher erkannt, Abläufe gezielt optimiert.
Deutlich verkürzten Abstimmungswegen Feste Ansprechpartner, klare Kommunikationsstrukturen und eingespielte Prozesse sparen Zeit und vermeiden Reibungsverluste.
Zugriff auf ein zentrales Kundenportal Langfristige Kunden erhalten Zugriff auf ein Kundenportal mit unter anderem:
Möglichkeit zur Schnellanfrage mit priorisierter Bearbeitung
einer 24/7 erreichbaren Notfallnummer für Zeitkritische Anliegen rund um die Uhr
Maximale Verlässlichkeit bei zugesagten Leistungen Wir nehmen Zusagen und Planungen sehr ernst. Vereinbarte Dienste werden von uns nicht kurzfristig abgesagt, Ausfallsicherheit und Verbindlichkeit sind fester Bestandteil unseres Selbstverständnisses.
Zusammenarbeit mit einem stetig wachsenden Unternehmen, SchniPo entwickelt sich kontinuierlich weiter fachlich, organisatorisch und strukturell. Unser Qualitätsmanagement ist kein starres System, sondern ein lebender Prozess, getragen von der Verantwortung und der Vision, dass der Ort eines Notfalls keine Rolle spielen darf die medizinische Versorgung sollte immer gleichwertig sein.
Kurz gesagt: Weniger Abstimmungsaufwand, mehr Sicherheit, verlässliche Strukturen und bessere Ergebnisse im Ernstfall.
Maximal.
Transparenz ist für uns kein Marketingversprechen, sondern ein fester Bestandteil unseres Sicherheitsverständnisses. Wir legen offen:
warum wir bestimmte Maßnahmen empfehlen
wo aus unserer Sicht reale Risiken bestehen
welche Entscheidungen sicherheitsrelevant sind
und wo Verantwortung bei Veranstaltern oder Unternehmen liegt
Unsere Empfehlungen basieren auf fachlicher Erfahrung, Risikoanalyse und realen Einsatzszenarien, nicht auf Wunschdenken oder Minimalanforderungen.
In der Vergangenheit haben wir die Erfahrung gemacht, dass nicht alle Anfragen mit einem ernsthaften Sicherheitsverständnis verbunden sind. Da wir uns der Tragweite unserer Aufgabe bewusst sind, betrachten wir bei der Planung unter anderem:
ein erhöhtes Patientenaufkommen
mögliche Zwischenfälle oder Eskalationen
außergewöhnliche Lagen bis hin zu besonderen Gefahren- oder Bedrohungsszenarien
Sollten sicherheitsrelevante Risiken trotz fachlicher Hinweise nicht berücksichtigt werden oder Planungen aus unserer Sicht unverantwortlich bleiben, behalten wir uns vor, eine Zusammenarbeit nicht einzugehen oder zu beenden.
Diese Haltung ist kein Ausschlusskriterium, sondern Ausdruck unserer Verantwortung, gegenüber Einsatzkräften, Besuchern, Mitarbeitenden und allen Beteiligten.
Sanitätsdienstliche Sicherheit ist keine Formalität und kein „Pflichtpunkt auf der Checkliste“. Sie hat reale Auswirkungen auf Menschen, Abläufe und Entscheidungsprozesse im Ernstfall. Deshalb arbeiten wir ausschließlich dort, wo Sicherheit ernst genommen wird und unsere fachliche Einschätzung als das verstanden wird, was sie ist: ein Beitrag zur Risikominimierung und zum Schutz aller Beteiligten.
Unsere Kosten richten sich nicht nach einem pauschalen Stundensatz, sondern nach dem tatsächlichen Bedarf und den Rahmenbedingungen Ihres Einsatzes. Maßgeblich sind zum Beispiel:
Art der Dienstleistung (z. B. Sanitätsdienst, Betriebssanitätsdienst, Brandsicherheitswache, Führungsunterstützung)
Dauer und Einsatzzeiten (inkl. Nacht-/Wochenendzeiten, Aufbau-/Abbauphasen)
Größe, Besucherzahl und Risikoprofil der Veranstaltung bzw. des Einsatzortes
Logistik und Infrastruktur (z. B. Gelände, Erreichbarkeit, Wegezeiten, Material- und Fahrzeugbedarf)
Planungs- und Koordinationsaufwand (insbesondere bei komplexen oder behördlich relevanten Lagen)
Weil wir unsere Dienstleistungen nicht als reines „Personal stellen“ verstehen, sondern als professionell geplante Gesamtlösungen, die auch dann funktionieren, wenn Abläufe vom Plan abweichen.
Unabhängig von der konkreten Leistung fließen bei uns nicht nur Einsatzstunden vor Ort ein, sondern unter anderem:
Strukturierte Vorplanung: Analyse von Abläufen, Besucher- oder Mitarbeiterströmen, Zugangswegen, Kommunikations- und Führungsstrukturen – damit im Ernstfall keine Entscheidungen improvisiert werden müssen.
Qualifikation und tatsächliche Verfügbarkeit vergüteter Einsatzkräfte: Unser Personal ist nicht nur formal qualifiziert, sondern regelmäßig im jeweiligen Einsatzumfeld tätig und verbindlich eingeplant.
Einsatzbereitschaft und Ausfallsicherheit: Verlässliche Personal- und Ressourcenplanung bedeutet: keine kurzfristigen Absagen, keine Improvisation am Einsatztag und keine sicherheitsrelevanten Lücken durch Personalmangel.
Klare Führungs-, Kommunikations- und Entscheidungsstrukturen: Gerade bei mehreren Einsatzkräften oder komplexen Lagen ist eindeutig geregelt, wer entscheidet, wer kommuniziert und wer Verantwortung trägt.
Dokumentation und Nachbereitung: Nicht als Bürokratie, sondern als Teil von Qualitätssicherung, Nachvollziehbarkeit und kontinuierlicher Weiterentwicklung unserer Leistungen.
Ja. Kleine Veranstaltungen und einfache Anfragen beraten wir in der Regel kostenfrei, da der Planungsaufwand überschaubar ist. Damit möchten wir insbesondere kleinere Veranstalter unterstützen, bei denen eine strukturierte Einschätzung meist schnell und unkompliziert möglich ist.
Bei größeren, komplexen oder besonders zeitintensiven Planungen, zum Beispiel bei Großveranstaltungen, mehrstufigen Abstimmungen, umfangreicher Konzeptarbeit oder organisatorisch aufwendigen Rahmenbedingungen, kann eine Beratungs- bzw. Organisationspauschale erhoben werden.
Der Hintergrund ist transparent und nachvollziehbar: Bei größeren Lagen entsteht häufig ein realer Planungs- und Koordinationsaufwand, der nicht selten von mehreren Mitarbeitenden im Hintergrund bearbeitet und vorbereitet wird.
Grundsätzlich gilt: Wir informieren frühzeitig und transparent, ob und in welchem Umfang Planungs- oder Beratungsaufwand anfällt, bevor Kosten entstehen.
Unabhängig davon erstellen wir für Sie gerne ein kostenfreies Angebot, um Ihnen einen ersten Überblick über mögliche anfallende Kosten und den Leistungsumfang zu geben.
Ein Beratungsgespräch ist immer dann erforderlich, wenn eine Leistung neu geplant, wesentlich verändert oder erstmals gemeinsam umgesetzt wird. Dazu zählen insbesondere:
Neukunden
größere Veranstaltungen oder Projekte
neue Einsatzformate oder Leistungsarten
Änderungen bei bestehenden Projekten, z. B. im Konzept, bei Besucherzahlen, Programmpunkten, Auflagen oder Rahmenbedingungen
Für manche Auftraggeber wirkt ein Beratungsgespräch zunächst wie ein zusätzlicher, möglicherweise unnötiger Schritt. Diese Annahme entsteht häufig bei Erstaufträgen oder Projektänderungen – in der Praxis hält sich der zeitliche Aufwand jedoch in klaren Grenzen.
Für eine ordnungsgemäße, sichere und verantwortungsvolle Durchführung unserer Dienstleistungen sind wir auf eine strukturierte Kommunikation angewiesen. Nur auf Basis Ihrer Informationen können wir:
Risiken realistisch einschätzen
den tatsächlichen Bedarf ermitteln
geeignete Maßnahmen planen
und Sie fachlich fundiert beraten
Das Beratungsgespräch dient dabei nicht der Bürokratie, sondern der Qualität, Sicherheit und Verlässlichkeit der späteren Umsetzung.
Nach Abschluss des Beratungsgesprächs übernehmen wir die weitere Planung. Sie werden anschließend nicht mit unnötigen Abstimmungen belastet, sondern erhalten:
ein strukturiertes Angebot auf Basis der gemeinsam besprochenen Inhalte
nach Ihrer Zusage die vollständige Organisation und Durchführung der vereinbarten Leistungen
Weitere Rückfragen erfolgen nur dann, wenn sie für Sicherheit, Planung oder eine qualitativ hochwertige Umsetzung erforderlich sind.
Selbstverständlich berücksichtigen wir dabei auch die individuellen Wünsche unserer Kunden: Je nach Projekt, persönlicher Präferenz oder Komplexität kann die Planung bewusst enger und gemeinsamer gestaltet werden. Insbesondere bei individuellen Lösungen oder maßgeschneiderten Konzepten ist eine intensivere Abstimmung oft sinnvoll und Teil unseres Qualitätsanspruchs.
Unser Ziel ist dabei stets dasselbe: eine klare, strukturierte Planung bei gleichzeitig maximaler Kundenzufriedenheit.
Unter sanitätsdienstlichen Leistungen fassen wir alle medizinischen Einsatzbereiche zusammen, in denen wir präventiv, organisatorisch und operativ Verantwortung übernehmen. Dazu zählen unter anderem Sanitätsdienste bei Veranstaltungen, Betriebssanitätsdienste sowie Set-Medics und besondere Einsatzumfelder.
Unabhängig vom Einsatzort gilt für uns immer derselbe Anspruch: Struktur, Verlässlichkeit und Einsatzfähigkeit – auch außerhalb des Idealfalls.
Der Unterschied liegt weniger in der medizinischen Grundversorgung, sondern vor allem in:
den jeweiligen Risiken und Rahmenbedingungen
der Planungs- und Führungsstruktur
der Einbindung in bestehende Abläufe
den Entscheidungs- und Kommunikationswegen im Ernstfall
sowie den geltenden gesetzlichen, behördlichen und berufsgenossenschaftlichen Vorgaben, die je nach Einsatzumfeld unterschiedlich ausfallen können
Ein Festival, ein Industriebetrieb oder eine Filmproduktion unterliegen jeweils anderen rechtlichen Anforderungen, Auflagen und Verantwortlichkeiten. Unsere Planung berücksichtigt diese Unterschiede von Beginn an und stellt sicher, dass sanitätsdienstliche Maßnahmen fachlich sinnvoll, rechtssicher und praxisnahumgesetzt werden.
Der Unterschied liegt für uns weniger in der reinen medizinischen Grundversorgung, sondern vor allem in der Art und Weise, wie wir Einsätze planen, vorbereiten und durchführen.
SchniPo Sanitätsbereitstellung versteht Sanitätsdienst nicht als bloße Anwesenheit von Personal, sondern als verantwortungsvoll geplantes Gesamtsystem. Das zeigt sich unter anderem in folgenden Punkten:
Aktive und strukturierte Einsatzplanung Wir planen Abläufe, Zuständigkeiten, Wege, Anlaufstellen sowie Kommunikations- und Entscheidungsstrukturen im Vorfeld – nicht erst im Einsatz.
Klare Verantwortung und Entscheidungswege Im Einsatz ist eindeutig geregelt, wer entscheidet, wer kommuniziert und wer welche Aufgaben übernimmt.
Berücksichtigung von Risiken und Abweichungen Unsere Konzepte sind darauf ausgelegt, auch dann handlungsfähig zu bleiben, wenn Abläufe vom Plan abweichen oder mehrere Ereignisse gleichzeitig auftreten.
Rechtliche und organisatorische Sicherheit Wir berücksichtigen relevante gesetzliche, behördliche und berufsgenossenschaftliche Vorgaben und binden unsere Leistungen sinnvoll in bestehende Strukturen ein.
Verlässliche, professionell vergütete Einsatzkräfte Unser Personal ist qualifiziert, verbindlich eingeplant und regelmäßig im medizinischen Einsatzumfeld tätig.
Der Unterschied zeigt sich selten im Idealfall – sondern dann, wenn es unübersichtlich, zeitkritisch oder komplex wird.
Kurz gesagt: Andere stellen Personal bereit. Wir übernehmen Verantwortung.
Unsere Konzepte berücksichtigen bewusst, dass Einsätze nicht immer nach Plan verlaufen. Deshalb planen wir nicht nur für den Idealzustand, sondern auch für Abweichungsszenarien.
Dazu zählen unter anderem:
höhere Besucherzahlen als erwartet
Wetterumschwünge (z. B. Hitze, Kälte, Regen)
erhöhter Alkohol- oder Drogenkonsum
mehrere zeitgleiche Einsätze
sonstige Gefahren- oder besondere Ereignislagen
Entscheidend ist dabei nicht, jede einzelne Situation im Voraus vorherzusagen, sondern Strukturen zu schaffen, die handlungsfähig bleiben, wenn sich die Lage verändert.
Durch klare Zuständigkeiten, abgestimmte Kommunikation und vorbereitete Abläufe können wir auch bei erhöhtem Patientenaufkommen priorisieren, koordinieren und situationsgerecht reagieren.
Nein. Der Transport von Patienten in eine medizinische Einrichtung erfolgt grundsätzlich durch den zuständigen regionalen Rettungsdienst.
Der Sanitätsdienst übernimmt die medizinische Erstversorgung, Betreuung und Stabilisierung vor Ort sowie, wenn erforderlich die Übergabe anden Rettungsdienst. Diese klare Trennung stellt sicher, dass jeder Teil der Rettungskette seine Aufgabe fachgerecht und rechtssicher wahrnimmt.
Die Zusammensetzung unseres Personals richtet sich immer nach Einsatzart, Gefährdung, Größe des Einsatzes sowie den geltenden rechtlichen und behördlichen Vorgaben. Zum Einsatz kommen ausschließlich qualifizierte, vergütete Einsatzkräfte, die ihrer Funktion entsprechend ausgebildet und eingesetzt werden.
Je nach Anforderung setzen wir Personal aus folgenden Qualifikationsstufen ein:
Sanitätshelfer bzw. Sanitäter verfügen über eine erweiterte Erste-Hilfe-Ausbildung, die über den klassischen Ersthelfer hinausgeht. Sie übernehmen unterstützende sanitätsdienstliche Aufgaben, insbesondere bei:
einfachen Hilfeleistungen
Betreuung und Versorgung leichter Verletzungen
Unterstützung höher qualifizierten Personals
Betriebssanitäter sind nach den Vorgaben der Berufsgenossenschaften (BG) und der DGUV ausgebildet. Sie sind speziell auf die Erstversorgung im betrieblichen Umfeld vorbereitet und übernehmen dort eine zentrale Rolle in der medizinischen Erstversorgung.
Rettungssanitäter absolvieren einen mehrmonatigen Lehrgang (in der Regel ca. 3 Monate, teils berufsbegleitend auch über einen längeren Zeitraum). Sie werden im Rettungsdienst unter anderem eingesetzt als:
Transportführer auf einem Krankentransportwagen (KTW)
Fahrer des Rettungswagen (RTW)
Notfallsanitäter absolvieren eine dreijährige staatlich anerkannte Ausbildung und stellen die höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst dar. Sie werden unter anderem eingesetzt als:
Transportführer auf dem Rettungswagen (RTW)
Fahrer des Notarzteinsatzfahrzeugs (NEF)
medizinisch verantwortliche Einsatzkraft im nichtärztlichen Bereich
Notärzte haben ein ärztliche Approbation sowie die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin. Sie übernehmen die ärztliche Versorgung und medizinische Verantwortung bei schweren Notfällen und besonderen Lagen.
Je nach Größe und Komplexität des Einsatzes setzen wir zusätzlich qualifiziertes Führungspersonal ein, zum Beispiel:
Gruppen-, Zug- oder Verbandsführer (Führungslehrgänge des Sanitäts- und Katastrophenschutzes)
Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OrgL) Verantwortlich für die organisatorische Einsatzleitung bei Großveranstaltungen und Großschadenslagen
Leitender Notarzt (LNA) Medizinische Einsatzleitung bei Großveranstaltungen und Großschadenslagen
Nicht jede Lage erfordert medizinisches Fachpersonal mit höchster Qualifikation. Je nach Gefährdung und Aufgabenstellung werden eingesetzt:
Sanitätsdienstlich ausgebildetes Personal für unterstützende und betreuende Aufgaben
Rettungsdienstpersonal (Rettungssanitäter, Notfallsanitäter) für medizinische Verantwortung
Notärzte bei entsprechendem Risiko oder behördlicher Vorgabe
Welche Qualifikationen konkret zum Einsatz kommen, ist Teil der Einsatzplanung und wird individuell, verantwortungsbewusst und lageabhängig festgelegt.
Wir setzen nicht möglichst viel, sondern das fachlich richtige Personal ein, angepasst an Aufgabe, Risiko und Verantwortung.
Weil wir unsere Dienstleistungen nicht als reines „Personal stellen“ verstehen, sondern als professionell geplante Gesamtlösungen, die auch dann funktionieren, wenn Abläufe vom Plan abweichen.
Unabhängig von der konkreten Leistung fließen bei uns nicht nur Einsatzstunden vor Ort ein, sondern unter anderem:
Strukturierte Vorplanung: Analyse von Abläufen, Besucher- oder Mitarbeiterströmen, Zugangswegen, Kommunikations- und Führungsstrukturen – damit im Ernstfall keine Entscheidungen improvisiert werden müssen.
Qualifikation und tatsächliche Verfügbarkeit vergüteter Einsatzkräfte: Unser Personal ist nicht nur formal qualifiziert, sondern regelmäßig im jeweiligen Einsatzumfeld tätig und verbindlich eingeplant.
Einsatzbereitschaft und Ausfallsicherheit: Verlässliche Personal- und Ressourcenplanung bedeutet: keine kurzfristigen Absagen, keine Improvisation am Einsatztag und keine sicherheitsrelevanten Lücken durch Personalmangel.
Klare Führungs-, Kommunikations- und Entscheidungsstrukturen: Gerade bei mehreren Einsatzkräften oder komplexen Lagen ist eindeutig geregelt, wer entscheidet, wer kommuniziert und wer Verantwortung trägt.
Dokumentation und Nachbereitung: Nicht als Bürokratie, sondern als Teil von Qualitätssicherung, Nachvollziehbarkeit und kontinuierlicher Weiterentwicklung unserer Leistungen.
Je nach Einsatzart, Gefährdung, Größe und rechtlichen Vorgaben kommen im Sanitätsdienst unterschiedliche Fahrzeug- und Versorgungskonzepte zum Einsatz. Nicht jede Veranstaltung benötigt dieselbe Ausstattung, entscheidend ist, was medizinisch sinnvoll und organisatorisch notwendig ist.
Typische Konzepte sind unter anderem:
Ein Krankentransportwagen verfügt über eine medizinische Basisausstattung, z. B.:
AED (Automatisierter Externer Defibrillator)
Sauerstoff
einfacher Notfallrucksack
KTW werden hauptsächlich für Krankentransporte und einfache medizinische Versorgungen eingesetzt. Die Besatzung besteht in der Regel aus zwei Rettungssanitätern oder einem Rettungssanitäter und einem Sanitäter (regionale Unterschiede sind möglich).
Der Rettungswagen ist für akute medizinische Notfälle ausgelegt und deutlich umfangreicher ausgestattet, unter anderem mit:
Notfallmonitor (Defibrillator, EKG, Überwachung)
Sauerstoff- und Beatmungssystemen
Notfallmedikamenten
Ein RTW ist mit einem Notfallsanitäter und einem Rettungssanitäter besetzt und wird eingesetzt, wenn eine erweiterte medizinische Versorgung erforderlich ist.
Ein Notarzteinsatzfahrzeug ist ein PKW-ähnliches Fahrzeug mit Sondersignal, das den Notarzt schnell zum Einsatzort bringt. Im Rettungsdienst ist ein NEF häufig nahezu gleichwertig oder teilweise umfangreicher als ein RTW ausgestattet.
Im Sanitätsdienst kann die Ausstattung, abhängig vom Einsatz, individuell angepasst sein. Das NEF dient ausschließlich der Zuführung des Notarztes, nicht dem Patiententransport.
Mobile Streifen werden insbesondere bei weitläufigen oder dynamischen Veranstaltungen eingesetzt, z. B.:
Radrennen
Lauf- oder Athletikveranstaltungen
schwer zugängliche Gelände
Sie dienen der schnellen Erstversorgung und Lageeinschätzung und überbrücken die Zeit bis zum Eintreffen von Fußstreifen, Krankentransport- oder Rettungswagen.
Eine Unfallhilfsstelle ist eine baulich feste medizinische Anlaufstelle, z. B. in einem Raum, Container oder Zelt. Sie dient der:
medizinischen Erstversorgung
Behandlung und Betreuung von Patienten
Sichtung und Vorbereitung der Übergabe an den Rettungsdienst
Unfallhilfsstellen können individuell in Größe und Ausstattung errichtet werden, z. B.:
einfache Behandlungsplätze für kleinere Verletzungen
Betreuungsbereiche (z. B. Ausnüchterung)
bis hin zu intensivmedizinisch ausgestatteten Plätzen, vergleichbar mit der Ausstattung eines Rettungswagens
Welche Form sinnvoll ist, wird im Rahmen der Einsatzplanung festgelegt.
Sanitätsdienst ist kein Einheitsprodukt. Unterschiedliche Veranstaltungen, Einsatzorte und Risiken erfordern unterschiedliche medizinische und organisatorische Lösungen.
Unsere Aufgabe ist es, die passenden Konzepte sinnvoll zu kombinieren, statt pauschale Lösungen einzusetzen.
Nicht jedes Fahrzeug, jede Ausrüstung oder jedes Konzept ist überall notwendig, entscheidend ist, was im jeweiligen Einsatzfall medizinisch sinnvoll, rechtlich zulässig und organisatorisch belastbar ist.
Während ein Veranstaltungs-Sanitätsdienst auf zeitlich begrenzte, dynamische Lagen ausgelegt ist, ist der Betriebssanitätsdienst in den laufenden Arbeitsalltag integriert.
Typische Unterschiede sind:
feste Betriebsabläufe statt wechselnder Szenarien
bekannte Arbeitsplätze und Gefahrenquellen
klare betriebliche Zuständigkeiten
langfristige Präsenz statt temporärer Einsätze
Der Betriebssanitätsdienst ist damit ein dauerhafter Bestandteil des Arbeitsschutzes.
Ein Betriebssanitätsdienst übernimmt unter anderem:
medizinische Erstversorgung bei Arbeitsunfällen
Betreuung von erkrankten oder verletzten Mitarbeitenden
Einschätzung der weiteren Maßnahmen
Koordination und Übergabe an den regionalen Rettungsdienst
Unterstützung der betrieblichen Notfallorganisation
Ziel ist es, schnell, strukturiert und sicher zu handeln, ohne den laufenden Betriebsablauf unnötig zu beeinträchtigen.
Je nach Standort, Unternehmensgröße und individueller Vereinbarung kann der Betriebssanitätsdienst darüber hinaus weitere unterstützende Aufgaben übernehmen, zum Beispiel:
Unterstützung bei der Überprüfung von Medizinprodukten, insbesondere AEDs
Einweisung von Mitarbeitenden in die Nutzung entsprechender medizinischer Geräte
Unterstützung bei der Dokumentation gemäß Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) und Medizinprodukte-Durchführungsgesetz (MPDG)
Kontrolle, Auffüllen und Verfallskontrollen von:
Verbandkästen
Erste-Hilfe-Material
Desinfektionsspendern
Sichtprüfungen im Rahmen der betrieblichen Sicherheit, z. B.:
Erkennbarkeit und Freihaltung von Flucht- und Rettungswegen
Auffälligkeiten an Erste-Hilfe-Einrichtungen
Diese Tätigkeiten erfolgen unterstützend, abgestimmt auf bestehende Verantwortlichkeiten und ohne betriebliche Strukturen zu ersetzen.
Der Betriebssanitätsdienst ist mehr als reine Erstversorgung, er unterstützt Unternehmen dabei, medizinische Sicherheit, Ordnung und Einsatzbereitschaft im Alltagaufrechtzuerhalten, ohne zusätzliche Komplexität zu schaffen.
Unser Ziel ist kein Parallelbetrieb, sondern eine sinnvolle undfunktionale Integration in bestehende Unternehmensstrukturen. Der Betriebssanitätsdienst wird dabei so eingebunden, dass vorhandene Abläufe unterstützt und ergänzt werden.
Typische Schnittstellen sind unter anderem:
Arbeitsschutz und HSE-Strukturen
Sicherheitsfachkräfte
Werkschutz / Sicherheitsdienste
Führungskräfte und Schichtleitungen
Abläufe, Meldewege und Zuständigkeiten werden klar definiert und abgestimmt, sodass der Betriebssanitätsdienst im Alltag nachvollziehbar eingebunden ist und im Ernstfall akzeptiert, erreichbar und handlungsfähig bleibt.
So entsteht eine Lösung, die sich in bestehende Prozesse einfügt, statt zusätzliche Komplexität zu schaffen.
Unsere Leistungen sind flexibel und bedarfsorientiert anpassbar. Der Betriebssanitätsdienst kann zeitlich, personell und organisatorisch auf unterschiedliche betriebliche Situationen abgestimmt werden, zum Beispiel bei:
Schichtbetrieb (Früh-, Spät-, Nacht- oder Wechselschichten)
saisonalen Produktionsspitzen
saisonalen Tätigkeiten, z. B. in Freizeitparks oder saisonabhängigen Betrieben
Umbau-, Wartungs- oder Instandhaltungsphasen
besonderen betrieblichen Ereignissen oder Ausnahmesituationen
Ziel ist es, die sanitätsdienstliche Absicherung passgenau an den tatsächlichen Bedarf anzupassen, ohne unnötige Ressourcen zu binden oder den Betriebsablauf einzuschränken.
Ein externer Betriebssanitätsdienst bietet Unternehmen eine hohe organisatorische Flexibilität und entlastet interne Strukturen. Zu den zentralen Vorteilen zählen unter anderem:
Klare Vertretungs- und Ausfallsicherheit Durch externe Organisation sind Vertretungen und Kontinuität auch bei Ausfällen sichergestellt.
Qualifiziertes, regelmäßig eingesetztes Personal Einsatzkräfte verfügen über aktuelle Qualifikationen und praktische Erfahrung im sanitäts- und rettungsdienstlichen Umfeld.
Keine langfristige Personalbindung Unternehmen vermeiden zusätzliche Personalverantwortung, Schulungsaufwand und langfristige Bindungen.
Objektive Sicht auf betriebliche Abläufe Externe Strukturen ermöglichen eine neutrale Einschätzung von Abläufen, Risiken und Optimierungspotenzialen.
Spürbare Entlastung von Führungskräften und internen Ansprechpartnern Medizinische und organisatorische Aufgaben werden strukturiert übernommen.
Je nach Kundenwunsch und Vereinbarung können weitere organisatorische Aufgaben übernommen oder kombiniert werden, zum Beispiel:
Betrieb und Pflege von Lager- und Dokumentationssystemen (z. B. für Erste-Hilfe-Material, Medizinprodukte, Verbrauchsmaterial)
Koordination von Materialbestellungen Dies kann Kosten senken und administrative Aufwände reduzieren.
Bündelung weiterer Leistungen oder Unternehmensaspekte Durch kombinierte Dienstleistungen entstehen klare Ansprechpartner, kürzere Abstimmungswege und effizientere Abläufe.
Individuelle Gestaltung der Zusammenarbeit Prozesse, Umfang und Schnittstellen werden an den tatsächlichen Bedarf angepasst – bei gleichbleibender Qualität.
Der größte Unterschied liegt nicht in der Medizin, sondern im Einsatzumfeld.
Set-Medics sind eingestellt auf:
wechselnde Drehorte
Zeitdruck und enge Zeitfenster
Nacht- und Außendrehs
besondere Belastungen für Cast & Crew
technische, szenische oder physische Risiken
Während klassische Sanitätsdienste häufig statisch arbeiten, sind Set-Medics mobil, integriert und situationsangepasst.
Set-Medics arbeiten integriert, nicht separat. Sie stimmen sich mit Produktion, Aufnahmeleitung und ggf. Sicherheitsverantwortlichen ab und passen ihre Präsenz an den Ablauf an.
Das bedeutet:
medizinische Präsenz ohne Störung des Drehs
klare Erreichbarkeit im Bedarfsfall
kurze Reaktionszeiten
keine unnötige Sichtbarkeit
Im Idealfall nimmt man Set-Medics kaum wahr, bis man sie braucht.
Diskretion ist ein zentraler Bestandteil der Arbeit von Set-Medics. Unsere Einsatzkräfte agieren:
zurückhaltend
situationsangepasst
vertraulich
produktionserfahren
Ziel ist medizinische Sicherheit, ohne Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen oder Produktionsabläufe zu beeinflussen.
Set-Medics sind auf hohe Flexibilität ausgelegt, unter anderem bei:
Nacht- und Wochenenddrehs
kurzfristigen Planänderungen
wechselnden Locations
Outdoor-Produktionen
engen Zeitplänen
Die Einsatzplanung erfolgt immer in enger Abstimmung mit der Produktion.
Die Zusammenarbeit mit Behörden und die Umsetzung behördlicher Auflagen sind ein fester Bestandteil unserer Einsatzplanung. Je nach Einsatzart, Veranstaltung oder betrieblichem Umfeld berücksichtigen wir unter anderem:
behördliche Auflagen und Genehmigungsbescheide
Vorgaben von Ordnungsämtern, Brandschutzdienststellen oder Aufsichtsbehörden
berufsgenossenschaftliche und versicherungsrelevante Anforderungen
Wir unterstützen unsere Auftraggeber dabei, sanitätsdienstliche Anforderungen fachlich einzuordnen, in bestehende Konzepte zu integrieren und praxisnah umzusetzen.
Dabei verstehen wir uns nicht als Behörde, sondern als kompetenter Ansprechpartner, der hilft, Auflagen realistisch, sinnvoll und umsetzbar abzubilden, ohne unnötige Komplexität zu erzeugen.
Während des Einsatzes gibt es bei SchniPo klar definierte Ansprechpartner. Je nach Größe und Struktur des Einsatzes ist dies beispielsweise:
die Einsatz- oder Abschnittsleitung Sanitätsdienst
eine benannte verantwortliche Einsatzkraft vor Ort
bei größeren oder komplexen Lagen zusätzlich eine übergeordnete Führungsfunktion
Der Auftraggeber weiß jederzeit:
wer ansprechbar ist
wer Entscheidungen trifft
wie Informationen weitergegeben werden
So bleiben Abstimmungen klar, Wege kurz und Entscheidungen nachvollziehbar – sowohl im Regelbetrieb als auch in besonderen Situationen.
Bei Großveranstaltungen werden dem Veranstalter bereits im Vorfeld mehrere abgestimmte Kommunikationsmöglichkeiten angeboten und gemeinsam festgelegt, zum Beispiel:
Funkkommunikation
telefonische Erreichbarkeit
weitere einsatzabhängige Kommunikationswege
Der Veranstalter erhält zudem im Vorfeld die Namen und Qualifikationen der eingesetzten Führungskräfte und Ansprechpartner, um klare Zuständigkeiten sicherzustellen.
Bei kleineren Veranstaltungen (z. B. mit einem Einsatzteam) erfolgt die Kommunikation bewusst einfach und direkt:
das Einsatzteam meldet sich vor Veranstaltungsbeginn beim Veranstalter an
und nach Einsatzende wieder ab
die telefonische Erreichbarkeit zwischen Veranstalter und Sanitätsdienst wird im Vorfeld geklärt
je nach Veranstaltung ist der Sanitätsnotruf bereits vorab definiert und kommuniziert
So ist auch bei überschaubaren Lagen jederzeit klar, wie der Sanitätsdienst erreicht wird und wer Ansprechpartner ist.
Führungsunterstützung bedeutet, dass wir Einsatz- und Abschnittsleitungenorganisatorisch, strukturell und kommunikativentlasten, ohne selbst die Führung zu übernehmen.
Unser Fokus liegt darauf, Führungskräften den Rücken freizuhalten, damit sie sich auf Entscheidungen konzentrieren können – insbesondere bei komplexen, dynamischen oder zeitkritischen Lagen.
Ja, auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers kann unter bestimmten Voraussetzungen auch die Übernahme der Gesamteinsatzleitung erfolgen.
Dies ist jedoch kein Regelfall, sondern abhängig von:
Art und Umfang des Einsatzes
rechtlichen und behördlichen Rahmenbedingungen
klar definierten Zuständigkeiten
sowie einer eindeutigen Beauftragung und Abstimmung im Vorfeld
Die Übernahme der Einsatzleitung erfolgt ausschließlich dann, wenn sie fachlich sinnvoll, rechtlich zulässig und organisatorisch eindeutig geregelt ist.
Führungsunterstützung bedeutet nicht:
Weisungen zu erteilen oder operative Führung zu übernehmen
bestehende Führungs- oder Entscheidungsstrukturen zu ersetzen
Verantwortung zu übernehmen, die außerhalb unseres klar definierten Auftrags liegt
Führungsunterstützung bedeutet:
Informationen zu bündeln, aufzubereiten und bereitzustellen
Abläufe zu strukturieren und nachvollziehbar zu machen
Kommunikations- und Meldewege zu koordinieren
Entscheidungen vorzubereiten und abzusichern
Übersicht und Transparenz auch in dynamischen Lagen herzustellen
dort aktiv anzupacken, wo Struktur, Koordination und Klarheit benötigt werden
lösungsorientiert, innovativ und kundenorientiert zu handeln
Führungsunterstützung ist besonders sinnvoll und in bestimmten Situationen auch erforderlich bei:
Großveranstaltungen mit vielen Beteiligten und parallelen Abläufen
komplexen Einsatzlagen, in denen mehrere Faktoren gleichzeitig berücksichtigt werden müssen
mehreren gleichzeitig eingesetzten Organisationen oder Unternehmen
zeitkritischen oder dynamischen Entwicklungen, bei denen schnelle Entscheidungen notwendig sind
unklaren oder sich schnell ändernden Lagen, in denen Übersicht und Struktur entscheidend sind
Gerade dann, wenn viele Informationen gleichzeitig eintreffen, sorgt Führungsunterstützung für Struktur, Priorisierung und klare Entscheidungsgrundlagen.
Je nach Einsatzlage und Bedarf übernimmt die Führungsunterstützung unter anderem folgende Aufgaben:
Strukturierung, Bündelung und Aufbereitung von Informationen damit relevante Informationen vollständig, verständlich und zeitnah vorliegen.
Führen von Lageübersichten und Einsatzdokumentation zur Sicherstellung von Übersicht, Nachvollziehbarkeit und Transparenz.
Koordination von Rückmeldungen und Meldungen aus verschiedenen Bereichen, Organisationen oder Einsatzabschnitten.
Unterstützung bei Entscheidungsfindung und Priorisierung durch Aufbereitung von Entscheidungsgrundlagen und Darstellung von Handlungsoptionen.
Organisation und Abstimmung von Kommunikations- und Meldewegen um Informationsverluste, Doppelmeldungen oder Verzögerungen zu vermeiden.
Operative Entlastung der Einsatz- oder Abschnittsleitung im laufenden Betrieb, insbesondere bei dynamischen oder zeitkritischen Lagen.
Der genaue Umfang der Führungsunterstützung richtet sich immer nach Lage, Bedarf und vorhandenen Führungs- und Organisationsstrukturen und wird entsprechend angepasst.
Unsere Führungsunterstützung arbeitet ergänzend und integrierend. Sie orientiert sich konsequent an bestehenden Strukturen, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten.
Ziel ist es,
keine Doppelstrukturen zu schaffen
keine Kompetenzüberschneidungen entstehen zu lassen
eine klare Rollenverteilung sicherzustellen
und transparente, nachvollziehbare Abläufe zu gewährleisten
So bleibt Führung eindeutig zugeordnet, während gleichzeitig Handlungsfähigkeit, Übersicht und Struktur erhalten bleiben auch in komplexen oder dynamischen Lagen.
Mitarbeitende in der Führungsunterstützung verfügen über eine fundierte fachliche und organisatorische Qualifikation, unter anderem in folgenden Bereichen:
praktische Einsatzerfahrung in dynamischen und komplexen Lagen
organisationsübergreifendes Verständnis für Abläufe, Zuständigkeiten und Schnittstellen
Kenntnisse in Führungs- und Stabsarbeit, einschließlich Lageführung und Entscheidungsunterstützung
eine strukturierte, ruhige und lösungsorientierte Arbeitsweise, auch unter hoher Belastung
Je nach Einsatzlage und Anforderung kommen zusätzlich qualifizierte Führungskräfte aus dem Sanitäts- und Katastrophenschutz zum Einsatz, zum Beispiel:
Gruppen-, Zug- oder Verbandsführer
Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL)
bei entsprechender Lage auch Leitende Notärzte (LNA)
Welche Qualifikationen konkret eingesetzt werden, richtet sich immer nach Einsatzart, Komplexität, rechtlichen Rahmenbedingungen und dem vereinbarten Leistungsumfang.
Der größte Mehrwert von Führungsunterstützung liegt darin, dass Führungskräfte nicht allein mit Komplexität, Informationsflut und Entscheidungsdruck gelassen werden.
Führungsunterstützung sorgt dafür, dass:
relevante Informationen ankommen, gebündelt und strukturiert
Entscheidungen vorbereitet und abgesichert werden
Abläufe nachvollziehbar und transparent bleiben
Führung auch unter hoher Belastung wirksam bleibt
Darüber hinaus ermöglicht Führungsunterstützung:
das Einbringen von Erfahrung aus vergleichbaren Lagen
frische Perspektiven sowie neue Lösungsansätze, wenn Routinen an ihre Grenzen stoßen
So entsteht nicht nur Entlastung, sondern ein echter qualitativer Mehrwert für Führung, Organisation und Einsatzabläufe.
Führungsunterstützung entsteht bei SchniPo nicht spontan oder improvisiert, sondern wird ,insbesondere bei planbaren Lagen, strukturiert vorbereitet.
Die Vorbereitung erfolgt je nach Einsatzart und Umfang unter anderem durch:
Analyse des Einsatz- oder Veranstaltungskonzepts
Abstimmung mit Auftraggebern, Einsatzleitungen und relevanten Schnittstellen
Klärung von Führungsstrukturen, Zuständigkeiten und Entscheidungswegen
Festlegung von Kommunikations- und Meldewegen
Definition von Aufgaben, Rollen und Erwartungshaltungen
Bei größeren oder komplexeren Lagen wird die Führungsunterstützung frühzeitig in die Gesamtplanung eingebunden, um spätere Reibungsverluste zu vermeiden und klare Strukturen von Beginn an sicherzustellen.
Der konkrete Umfang der Führungsunterstützung wird dabei individuell festgelegt und an bestehende Führungs- und Organisationsstrukturen angepasst.
In der Praxis ist eine Brandsicherheitswache dann mehr als eine Pflicht, wenn Betrieb, Veranstaltung oder Produktion nicht nach Standardablauf funktionieren.
Das betrifft insbesondere Situationen, in denen:
Abläufe vom genehmigten Zustand abweichen
Aufbauten, Umbauten oder Sonderkonstruktionen entstehen
Technik, Licht, Pyrotechnik oder Hitzequellen eingesetzt werden
Zeitdruck oder parallele Prozesse herrschen
In diesen Fällen ist eine Brandsicherheitswache nicht „Anwesenheit“, sondern ein aktiver Sicherheitsfaktor, der Risiken früh erkennt und eingreift, bevor es kritisch wird.
Eine gute Brandsicherheitswache fällt nicht durch Aktionismus auf, sondern durch:
Präsenz an den richtigen Stellen
Verständnis für Abläufe und Risiken
frühzeitiges Ansprechen von Auffälligkeiten
ruhiges, situationsangepasstes Handeln
klare Kommunikation mit Verantwortlichen
Im Idealfall wird sie kaum wahrgenommen – bis sie gebraucht wird.
Brandschutz scheitert selten an Konzepten – sondern an Abweichungen vom Plan.
Unsere Brandsicherheitswachen sind darauf vorbereitet, mit:
kurzfristigen Änderungen
improvisierten Lösungen
ungeplanten Tätigkeiten
Zeitdruck
umzugehen, ohne Sicherheit aus den Augen zu verlieren.
Dabei gilt: Wir bewerten Risiken situationsbezogen, sprechen sie klar an und suchen praktische, umsetzbare Lösungen, statt nur auf Papierlagen zu verweisen.
Beides – situationsabhängig und verantwortungsvoll.
Bei akuten Gefahren oder Entstehungsbränden wird sofort eingegriffen.
Bei strukturellenoder organisatorischen Risiken erfolgt eine direkte Rückmeldung an die verantwortlichen Stellen.
Ziel ist immer:
Schaden zu verhindern
Menschen zu schützen
Abläufe möglichst wenig zu beeinträchtigen
Nicht jede Situation erfordert Alarmierung – aber jede Situation erfordert Bewertung.
Brandsicherheitswachen arbeiten nicht isoliert, sondern eingebettet in das Gesamtsicherheitskonzept.
Typische Schnittstellen bestehen zu:
Veranstaltungs- oder Produktionsleitung
Sicherheitsdiensten
Sanitätsdienst
Führungsunterstützung
Feuerwehr (bei Bedarf)
Klare Kommunikationswege sorgen dafür, dass Informationen ankommen, eingeordnet und umgesetzt werden.
Für Auftraggeber, die:
Verantwortung ernst nehmen
Risiken realistisch einschätzen
Sicherheit nicht als Formalität betrachten
reibungslose Abläufe sicherstellen wollen
Individuelle Lösungen sind immer dann sinnvoll, wenn Standardkonzepte an ihre Grenzen stoßen. Das ist häufig der Fall bei:
besonderen örtlichen Gegebenheiten
komplexen Abläufen oder mehreren parallel laufenden Prozessen
neuen, ungewöhnlichen oder einmaligen Projekten
erhöhten oder schwer einschätzbaren Risiken
Kombinationen mehrerer Sicherheits- oder Sanitätsleistungen
Nicht sinnvoll sind individuelle Lösungen dort, wo klare, einfache und bewährte Standardlösungen ausreichen. Auch das sagen wir offen.
Eine individuelle Lösung bedeutet bei uns keine Sonderwünsche um jeden Preis, sondern eine fachlich begründete, durchdachte Anpassung an reale Anforderungen.
Das umfasst zum Beispiel:
angepasste Einsatz- und Führungsstrukturen
Kombination verschiedener Leistungen (z. B. Sanitätsdienst, Brandschutz, Führungsunterstützung)
spezielle Kommunikations- oder Alarmierungswege
individuelle Fahrzeug-, Personal- oder Materialkonzepte
besondere Zeit-, Schicht- oder Ablaufmodelle
Immer mit dem Ziel, Sicherheit praktikabel und wirksam umzusetzen.
Individuelle Lösungen entstehen nicht am Schreibtisch, sondern im Dialog mit demAuftraggeber.
Typische Schritte sind:
Analyse der Rahmenbedingungen
Klärung von Zielen, Risiken und Erwartungen
Bewertung von Abweichungen vom Standard
Entwicklung eines umsetzbaren Konzepts
klare Abstimmung von Zuständigkeiten und Schnittstellen
Je komplexer das Projekt, desto wichtiger ist dieser strukturierte Prozess.
Nicht zwangsläufig.
Individuelle Lösungen bedeuten mehr Planung, aber oft auch:
gezielteren Ressourceneinsatz
Vermeidung unnötiger Maßnahmen
klarere Abläufe
weniger Reibungsverluste im Einsatz
In vielen Fällen ist eine gut geplante individuelle Lösung effizienter als ein pauschales „Mehr von allem“.
Individuelle Lösungen sind von Anfang an darauf ausgelegt, Anpassungenzu ermöglichen.
Das betrifft zum Beispiel:
Änderungen im Ablauf
veränderte Teilnehmer- oder Besucherzahlen
zeitliche Verschiebungen
neue Risiken oder Auflagen
Wichtig ist dabei nicht Perfektion, sondern Handlungsfähigkeit, wenn sich Rahmenbedingungen ändern.
Individuelle Lösungen eignen sich besonders für Auftraggeber, die:
Verantwortung bewusst übernehmen
komplexe oder neue Vorhaben realistisch einschätzen
Wert auf funktionierende Abläufe legen
nicht nur eine Pflicht erfüllen, sondern Sicherheit gestalten wollen
Medizinprodukte wie AEDs, EKG-Monitore oder Notfallausrüstung sind nur dann sinnvoll, wenn sie funktionsfähig, einsatzbereit und rechtssicher betrieben werden.
Fehlende Einweisungen, abgelaufene Materialien oder unvollständige Dokumentation führen im Ernstfall nicht nur zu Versorgungsproblemen, sondern können auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Unsere Standortpflege stellt sicher, dass medizinische Ausrüstung nicht nur vorhanden, sondern auch nutzbar und regelkonform ist.
Je nach Standort, Einrichtung und Bedarf unterstützen wir unter anderem bei:
Durchführung und Organisation von Einweisungen gemäß Medizinprodukte-Durchführungsgesetz (MPDG) und Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV)
Unterstützung bei der rechtssicheren Dokumentation (z. B. Einweisungsnachweise, Geräteakten, Prüfnachweise)
Kontrolle von Funktion und Einsatzbereitschaft z. B. von:
AEDs
EKG-Monitoren
Beatmungsgeräte
Überprüfung von Haltbarkeiten bei Elektroden, Batterien, Verbrauchsmaterialien und Notfallausstattung
Diese Leistungen erfolgen unterstützend und abgestimmt auf bestehende Verantwortlichkeiten.
Unsere Standortpflege und Medizinprodukteverwaltung richtet sich insbesondere an:
Arztpraxen
Medizinische Versorgungszentren (MVZ)
Dialysezentren
Pflege- und Betreuungseinrichtungen
Unternehmen mit medizinischer Notfallausrüstung
Standorte mit öffentlich zugänglichen AEDs
Gerade dort, wo medizinische Geräte selten genutzt, aber im Ernstfall entscheidend sind, ist eine strukturierte Betreuung besonders wichtig.
Ja. Wir unterstützen bei der Zusammenstellung individueller Notfallausrüstung, z. B.:
Notfallrucksäcke
standortangepasste Erste-Hilfe-Sets
spezielle Ausstattungen für medizinische Einrichtungen
Die Zusammenstellung erfolgt bedarfsgerecht, abgestimmt auf:
Einsatzumfeld
Qualifikation des Personals
rechtliche Anforderungen
räumliche Gegebenheiten
Ziel ist keine Überausstattung, sondern sinnvolle, einsatzfähige Notfallsets.
Wir übernehmen keine hoheitliche Betreiberverantwortung, unterstützen aber umfassend bei der Umsetzung und Pflege der notwendigen Dokumentation.
Dazu zählen u. a.:
Strukturierung von Dokumentationsabläufen
Unterstützung bei der Nachweisführung
Vorbereitung und Pflege von Geräteakte
Unterstützung bei internen oder externen Prüfungen
So behalten Betreiber jederzeit den Überblick und erfüllen ihre Pflichten nachvollziehbar und praxisnah.
Die Standortpflege erfolgt strukturiert und planbar, zum Beispiel durch:
regelmäßige Begehungen oder Prüfintervalle
abgestimmte Wartungs- und Kontrollzyklen
klare Ansprechpartner
transparente Rückmeldungen zu Handlungsbedarf
Der Umfang richtet sich immer nach Standortgröße, Geräteumfang und Kundenwunsch.
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